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Content by silbertanne4
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silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach)

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Forever
Forever
Offered by Vanderbilt CA
Price: CDN$ 35.95
6 used & new from CDN$ 7.99

5.0 out of 5 stars Great melodies, July 15 2002
This review is from: Forever (Audio CD)
I have the personal impression: If one thinks of the second half of the Seventies, the German Charts and the most successful melodies. I think first of Abba, then Boney M. and then Smokie. The group had an enourmous success in Europe and today you will weep hearing those marvellous songs like "Changing all the time"

Billion Dollar Babies
Billion Dollar Babies
Offered by BonnieScotland
Price: CDN$ 9.81
17 used & new from CDN$ 9.80

5.0 out of 5 stars Die Platte erschien, als die alte Crew am populärsten war, Dec 4 2001
This review is from: Billion Dollar Babies (Audio CD)
1972 und 73 war Alice Cooper nicht aus den Medien wegzudenken. Berühmt war das Poster am Galgen, das ich nicht aufhängen durfte. Die LPs "Killer" und "Schools Out" waren durchaus erfolgreich gewesen, hatten einen experimentellen Touch, waren bei der Kritik gut angesehen.
"Billion Dollar" ist das einzige Album, das auf dem Peak seiner Popularität erschien. Damals lauteten die Reviews nicht so gut, "Pop" und "Music Express" war die Platte zu kommerziell, da zu viele schon veröffentlichte Single Hits drauf waren. Kann man sich das heute vorstellen? Ein Hit wie "Elected" auf Platz 5!! der deutschen Hitparade, nach und vor Daniel Boone und Daliah Lavi? Far out! Mit "Elected" kann man auch heute noch unliebsamen Besuch wegjagen. Ich fand die (typisch deutsche) Kritik an der Kommerzialität schon damals unpassend.
Die Platte ist alleine schon kaufenswert wegen "Hello Hooray" eine traditionelle Komposition (z.B. Judy Collins), die von Mr. Cooper ein völlig neuer Song gemacht wurde. So gut und so dramatisch und melodisch, vielleicht seine beste Single überhaupt. Der LP-Track dieses Songs ist länger als die Single, die um das glorifizierende Finale gekürzt wurde. Das Cooper nicht nur an Geld dachte zeigen Tracks wie Generation Landslide (Experimente mit Gitarren und Harmonica) oder der tolle Track "Unfinished Sweet". Hier wird eine Zahnbehandlung dramaturgisch so hochstilisiert, es entsteht fast eine kleine Oper, guter Heavy Titel und experimentell dazu.
"No more Mr. Nice Guy" ist eine weitere Single-Auskoppelung, die eine schöne Melodie trägt, aber nicht mehr so erfolgreich war als die anderen Hits des Albums. "Raped and Freazin'" ist originell und hat am Schluß "Heil"-Rufe einer NSDAP-Versammlung eingeblendet (manchmal spinnt Cooper auch ein wenig). Einige Tracks fand ich nicht so gelungen, z.B. den Titeltrack oder "I love the Dead".
Doch welche Überraschung ist die zweite CD: Eine Cooper Show um 1973 live, damals kam niemals auf den Gedanken, dies auch auf Platte zu pressen. Es gibt leider nur mäßig Live-LPs aus späterer Zeit, die riesige Popularität der Gruppe in Europa und Amerika lies schon 1974 stark nach. Die ursprüngliche Crew trennte sich leider nach "Muscle of Love". Die Konzertmitschnitte sind klasse. Wer nur drei Platten von Cooper besitzen möchte, diese und "Killer" plus "Schools Out". Wer nur eine (neben einem Zusammenschnitt) besitzen möchte, dann diese.

All Things Must Pass
All Things Must Pass
Price: CDN$ 22.85
34 used & new from CDN$ 17.63

4.0 out of 5 stars Schöner Beginn nach Ende der Beatles, Dec 3 2001
This review is from: All Things Must Pass (Audio CD)
Dieses Album ist wie das zeitgleiche "Give Peace A Chance" von John Lennon ein Relikt aus einer vergangenen Epoche.

Dreht sich Harrisons Triple-Album um religiöse Themen und Philosopien, bei Lennon sind es eher politische Aspekte und Ideologien. Beide sind excellent komponiert und haben hervorragende Beleitmusiker dabeigehabt. Die Botschaften kommen oft in schlichten fast simplen ideologischen Worten. Heute unmöglich, denke ich, da heute keine Ideologien mehr gefragt sind, jeder der nicht total naiv ist, mindestens eine höhere Schule und einen Studiengang besucht hat und im Gespräch mit anderen - bei der Informationsflut - nichts neues mehr entdecken kann oder will, da die meisten Personen alles wissen, zu jeder Äußérung eine eigene Assoziation ungefragt vorbringen und emotional mit nichts mehr zu beeindrucken sind. Ideologien sind nicht mehr zu trauen. Mit den Beatles-Mitglieder verbinde ich eher "Schule schwänzen", "froh wenn die Schulzeit vorbei ist" "lieber Musik machen und die Schule schmeissen" als intellektuelle Spitzfindigkeiten. Dies macht mir die Gruppe sympathisch - ähnlich wie Jethro Tull, die ähnlich dachten und handelten als Jugendliche ("Teacher", "Blackpool") und z.T. aus der Schule rausgeworfen wurden.

1971 war es noch ganz anders - die meisten Menschen hatten Volksschulbildung, Mittelschule war schon etwas besonderes - und die Zeit verging im Schneckentempo. "All Things must pass" ist schon wert zum Kauf wegen "My sweet Lord" und "What is life". Von beiden hatte ich als Kind die schönen Gitarrenlinien -Intros von Eric Clapton im Gedächtnis behalten. Erst Jahre später erfuhr ich, daß es von Harrison stammt, der früher bei den Beatles war. Jedenfalls haben die beiden Songs den langen Sommer 1971 und die damalige Schlagerlandschaft mit zu verzaubern geholfen. Ähnlich, wie dies der erste Hit von Ringo Starr solo "It Don't come easy" (auch mit einem Eric Clapton Intro) zur gleichen Zeit tat.

Die ersten Hits der Solo-Beatles hatten wirklich Format, als ob sie lange ausgebrütet wurden, um endlich im Sommer 71 das Licht der Hitparaden zu erblicken. Manche Songs auf der CD sind etwas schwach, dafür sind die guten so gut, daß der Kauf lohnt. May George Harrisons rest in peace.


Songs from the Wood
Songs from the Wood
Offered by Vanderbilt CA
Price: CDN$ 13.95
5 used & new from CDN$ 3.79

5.0 out of 5 stars Jethro Tull im Wald - Folklore, Nov 24 2001
This review is from: Songs from the Wood (Audio CD)
Das Album war 1976 eine Überraschung. Ich erinnere mich, daß Jethro Tull aus der Mode kam, sie verkauften zwar immer noch mit hohen Umsätzen ihre alten Platten, doch die letzten kamen nicht mehr so an (Too old, Passion Play, War Child), eine Hinwendung an die akustischen Tull, die etwas an Fairport Convention erinnern gab es teilweise schon auf "Minstrel in the Gallery".
Doch "Songs from the Wood" hatte viel mehr gutes kommerzielles Songpotential. Plätzlich überschlugen sich die Kritiker wie "die Gruppe geht an ihre akustischen Wurzeln zurück, etc.
Die Band gewann damals auch neue Fans mit den durchweg ansprechenden Liedern. Das ist der perfekte Soundtrack zu einem "Robin-Hood Film".
"The Whistler" hat ein frenetisches Flötensolo und temperamentvolle Akustik-Gitarren Klänge, hätte eigentlich ein Hit werden können, man denkt an den Rattenfänger von Hameln (Deutsches Märchen).
"Hunting Girl" "Titelsong" und "Jack in the Green" gefallen mir am besten, die übrigen Tracks sind ebenfalls gute Songschreibe.

Eines der am meisten beachtetsten Alben im Jahre 1976 und ein gelungenes "Comeback" mit neuem Akustik-Sound der viele alte Instrumente vorstellte (Mandoline, Dudelsack...) und ein Verkaufserfolg. Daß mit "Heavy Horses" noch eine Steigerung der Songqualität kurze Zeit später kommen würde, dass hatte sich damals bei dieser gelungenen Platte niemand vorgestellt.


Too Old to Rock N Roll: Too Yo
Too Old to Rock N Roll: Too Yo
Offered by Vanderbilt CA
Price: CDN$ 13.95
4 used & new from CDN$ 9.02

3.0 out of 5 stars Besser als "Warchild", Nov 24 2001
Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht: Das war vor 25 Jahren, die Musiker geben immer noch Konzerte, z.B. 1999 auf der Burg in Königstein.

Es kommt mir wie kürzlich vor, als 1975 die Musikpresse Jethro Tull schon einige Zeit nicht mehr so gut behandelten. Der beeindruckende Soundtrack "Thick as a Brick" von 72 war so gelungen, daß die Folgewerke im Vergleich nicht mithalten konnten. "Passion Play" war sehr intellektuell, fast ein Hörspiel. "War Child" hatte wenige gute Momente, zeitgemäß mit Technik überproduziert und mit teilweise penetrant-besserwisserigen Texten. Trotz noch hoher Umsätze kam die Gruppe etwas aus der Mode. Ian Anderson reagierte mit Selbstironie: "Too old to Rock`n Roll too young to die", klingt auf den ersten Blick wie eine Abschieds-LP einer auf Mitgefühl heischenden Gruppe aus alten Tagen: Doch es war ein Fortschritt, mit geschicktem Understatement. Der Titelsong war auch als Single bekannt und eine der besten Kompositionen der Gruppe, klassisch verzinkt und ohne Flöte. Weitere Anspieltips: "Old Greaser" (melancholisch), "Salamander" (akustische Tierfabel), "Pied Piper". Mehr als die Hälte der Songs überzeugen. Die LP kam einigermaßen an, Jethro Tull war - ohne dies als Millionäre kommerziell nötig zu haben - wieder auf dem Weg nach oben. Einige Jahre später begeisterten sie mit den folkloristischen Meisterwerken "Songs from the Wood" und "Heavy Horses" ihre Hörer und Kritiker, die ihnen diese überraschende Wende nicht mehr zugetraut hatten. Ian Anderson war mit seien talentierten Musikern in den Siebzigern immer für eine neue Überraschung gut. "Too Old ..." ist meiner Meinung nicht total berauschend, hat aber durchaus gute Songs für das Archiv. Etwas besser gefiel mir "Minstral in the Gallery" ein Jahr später, das akustischer, getragener, fast traurig und melodischer klang und die Richtung ankündigte, die mit "Songs from the Wood" aus dem akustischen Robin-Hood Wald bald als vielgelobtes Come-Back gepriesen werden sollte. Anschaffenswert ist die Platte wegen des Titeltracks, der diesmal von einer edlen und verzinkten Gitarrenmelodie von Michael Barree getragen wird (nicht von Anderson), auch Locomotive Breath ist eher bekannt wegen des Piano-Intros. Der Song ist irgendwie nicht typisch für die Gruppe, ist aber eine feine Single gewesen und klingt irgendwie traurig wie das Ende eines Zyklus ... Doch Jethro Tull waren noch für einige unerwartete Trendwenden gut, die sie mit "Songs from the Wood" einleiteten ...


Minstrel in the Gallery
Minstrel in the Gallery
Offered by Vanderbilt CA
Price: CDN$ 18.95
4 used & new from CDN$ 7.07

4.0 out of 5 stars Getragener, fast trauriger Sound mit nur 1 Heavy-Titel, Nov 24 2001
This review is from: Minstrel in the Gallery (Audio CD)
Die Platte gefiel mir nach einigen schwächeren Werken wieder gut. Nach "Thick as a Brick" das erste Werk, das mir in seiner Gesamtheit wieder gefiel. "War Child" war überproduziert mit wenig guten Kompositionen, "Passion Play" zu intellektuell und "Too old" hatte nur zur Hälfte gute Songs. "Minstral in the Gallery" ist ein origineller Titelsong, z.T. akustisch, dann kommt ein für Tull-Verhältnisse äußerst harter Heavy-Sound. Doch die meisten Lieder sind getragen, fast traurig und wirken wie das Cover mittelalterlich. Die Platte zeigt eine Richtung, die mit "Songs from the Wood" und "Heavy Horses" noch ausgereifter klang. Zurück zu den Wurzeln, akustisch und locker. Anspieltips: "One White Duck", der Titelsong, "Cold Winds to Walhalla". Wenn ich die Platte höre assoziiere ich eher windiges und regnerisches Wetter und einen Tag in der Natur damit. N

Led Zeppelin II
Led Zeppelin II
Price: CDN$ 10.00
49 used & new from CDN$ 0.27

4.0 out of 5 stars Bluesig - und ein weltbewegendes Gitarrenriff, Nov 24 2001
This review is from: Led Zeppelin II (Audio CD)
Bis heute wundere ich mich, wie der gewaltige Erfolg der Gruppe zu erklären ist, ihre Beliebtheit bei der jungen Generation von heute eingeschlossen. Die Songs sind keinesfalls so eingängig wie vergleichbar erfolgreiche Alben z.b. von AC/DC oder etwa Scorpions. Die Gruppe gehörte damals zu den "Progressiven" Gruppen hatte dennoch einen riesigen kommerziellen Erfolg. "Whole Lotta Love" stand 1969/70 viele Wochen an Nummer 1 der Deutschen Single Charts, neben Miguel Rios oder Dalia Lavi oder CCR!! Heute kaum mehr denkbar. So ein harter Sound stieß damals auf jungfräuliche Radiohrer-Ohren, schade daß man das heute nicht mehr nachvollziehen kann. Eines der bekanntesten Riffs der Musikgeschichte inklusive. Der einzige andere richtige Heavy-Track ist "Hearbreaker". Dieser kommt originell bluesig daher. Vielleicht ist das Erfolgsrezept die feminine Kinderstimme (mit einer enormen emotionalen Bandbreite), die in ihrem Ausdruck eigene Melodien/ und vertrackte Melodienwechsel bildete (z.B. What should never be). Im Gegensatz dazu die Gitarrenkunst und die Riffs von Jimmi Page, das schwere, manchmal wie zeitlupenartige Schlagzeug (John Bonham wird bis heute als einer der besten Drummer der letzten 30 Jahre betrachtet), die fetten Basstupfer und manchmal das zarte Mellotron/Hammond. Eigentlich eine originelle Mixtur für Eingeweihte und Liebhaber von Blues, aber dennoch abermillionen verkaufte LPs. "Thank You" ist eine schöne ruhige Ballade mit einem dominanten ruhigen Hammondkeyboard. Eigentlich ist außer "Whole Lotta Love" kein Track dem Hard Rock zuzuordnen. Das waren damals eher Black Sabbath oder Deep Purple. Ein weiterer guter 3 Minuten Track ist Living Loving Maid. Manche Songs sind für mich etwas langweilig, z.B. "Ramble On" oder "Bring it on home". Ingesamt sicher eines der besten Werke der Gruppe, wenn mir persönlich als Gesamtbild eher III und Houses of the Holy gefällt.

Led Zeppelin III
Led Zeppelin III
Price: CDN$ 10.00
43 used & new from CDN$ 4.69

4.0 out of 5 stars Folklore-inspiriert mit wenig lauten Momenten, Nov 24 2001
This review is from: Led Zeppelin III (Audio CD)
"Immigrant Song" bleischwer mit einer seltsam ausdrucksvollen Kinderstimme und einer vertrackten einprägsamen "Melodie" war laut Charthistoriebuch ein Hit. DAß die B-Seite der Single "Hey Hey" bisher nirgendwo wiederveröffentlicht wurde ist schade. Dieser Song hat eine mitreißende Akustik-Gitarren Figur (was meiner Ansicht typisch die verklärte erste Generation dieser Musik um 1971 mit "What is life" "It don`t come easy" paßte). Der Song ist -wie gesagt - leider nur auf der Single drauf, die muß man erst mal finden. "Friends" klingt etwas monoton, aber interessant. "Tangerine" ist ein weiteres melodisches Highlight mit attraktiven schlanken Akustikgitarren-Riffs, einer der besten Songs der Gruppe überhaupt und irgendwie unterbewertet. Irgenwie ist ein folkloristisches keltisches Element in der Musik zu spüren, in den meisten Songs. Richtig bluesig ist (zum Glück finde ich) nur das lange "Since I`ve been loving you", die einzige richtige Heavy Nummer ist der "Immigrant Song". Die Zusammenstellung ist ausgewogen, melodisch und abwechslungsreich. Mit II, "Houses of the Holy" und "IV" anschaffenswert.

Houses Of The Holy
Houses Of The Holy
Price: CDN$ 10.00
48 used & new from CDN$ 4.69

4.0 out of 5 stars Gute Songmischung, Nov 24 2001
This review is from: Houses Of The Holy (Audio CD)
"Houses of the Holy" war mein erstes Album der Gruppe, daß ich bewußt im Radio mitbekam. Ich war 12 Jahre alt und dachte bis dato, daß Led Zeppelin eine weibliche Sängerin hatten. Die emotionale Gegensätzlichkeit zwischen diesen Vokals und den exzellent schweren (schwerfälligen) Drums hatten mich fasziniert. Gerade diese emotionalen Gegensätze trafen den melancholisch-harten deutschen Musikgeschmack genau wie Deep Purple oder Uriah Heep. Diese Frühzeit des Rock wird leider nicht mehr wiederkehren, die Hörer bestanden auch aus Klassik-, Soft- und Bluesliebhabern. Ich erinnere mich, daß das Album in den Zeitungen sehr gemischt aufgenommen wurde. Es gab etliche negative Kritiken. Für mich ist es noch heute eine sehr gute und stimmungsvolle Platte, man muß nicht Fan der Gruupe sein um sie ein wenig zu mögen. Sehr eindrucksvoll sind "No Quarter" und "Rain Song" und "Over the Hills", ruhige, excellente Gitarren, Soft-Songs mit ein paar harten Höhepunkten. Die Lieder drücken auch Optimismus und Sonne aus (The Ocean und Over the Hills). Etwas dunkel ist die keltische Dämonensage von "No Quarter" als Kontrast. Toll ist auch "The Ocean" mit seinen Wechselbad der Kinderstimme von Plant und dem dominant lauten Drum von Bonham, von etlichen Polls regelmäßig als einer der weltbesten Drummer gewählt. Meiner Meinung hat das Album nur einen langweiligen Song (Crunge), sonst ist alles klasse. Was man von den anderen Led Zeppelin Alben nicht unbedingt sagen kann, die häufig nur zur Hälfte aus guten Songs und zur Hälfte aus schwächeren Kompositionen bestehen. Das Album hatte auch einen besseren Aufnahmesound als IV. Die Covergestaltung ist auch orginell und erinnert an keltische Mythen. Mit III. (ebenfalls folkloreorientiert) mein Lieblingsalbum der Gruppe und die letzte Platte der Gruppe, auf der noch etwas innovatives passiert ist. Radiosendungen wie "Club 16" spielten die Songs sehr häufig, sie konnten ihre Wirkung zu dieser Zeit entfalten, mit der Heyvy-Welle ab 1976 (AC DC, Iron Maiden,...) verlor die Musik von Led Zeppelin an Originalität und Einzigartigkeit, da sie - fälschlicherweise - diesem Genre zugeordnet war und sich auf diesen Markt konzentrierte. Der Punk tat sein übriges, um Musik in dieser Art seine Unschuld und Daseinsberechtigung mit Gewalt zu nehmen. Aber hier, 1973, da waren sie noch sehr originell und jung, ich freue mich, daß die Gruppe heute viele neue Hörer gewonnen hat.

Led Zeppelin IV (aka ZOSO)
Led Zeppelin IV (aka ZOSO)
Price: CDN$ 10.00
48 used & new from CDN$ 0.21

4.0 out of 5 stars Vintage of the beautiful creative autumn of 1971, Nov 24 2001
Die LP hatte ein phantasievolles Cover. Die Singles "Black Dog" und "Rock'n Roll" waren beeindruckende Frühwerke des jungen Hardrock. Doch beide Songs unterscheiden sich sehr. Ich glaubte damals als Kind im Radio eine weibliche Sängerin zu hören. "Stairway to Heaven" ist sicherlich ein Spitzensong mit dramatisch sich aufbauenden Höhepunkten. Manchmal glaube ich allerdings keinen besinnlichen melancholischen Text zu vernehmen, sondern etwas anderes; was an den Schwarz-Okkult Gerüchten des Gitarristen dran ist weiß ich nicht, aber in keltischen melancholischen Stimmungen hätte das Thema als Tarnung wenig verloren, man glaubt doch etwas schönes und besinnliches zu hören. "When Leave breaks" ist ein ungeschliffenes lautes Stück mit einem tollen Drum-Intro und einer Blues-Harmonika und einem absichtlich? unperfekten Sound. "Going to California" ist melancholisch für Candle-Light, auch der Song mit der famosen Sandy Denny, die von Fairport Convention geliehen wurde. 3 Songs finde ich etwas langweilig, der Rest ist aber - trotz des etwas schlechten Aufnahmesounds - so gut, daß sich die Anschaffung lohnt. Als Nostalgieobjekt für ältere Hörer geeignet wie für jugendliche Neuhörer, die dem aktuellen Metal etwas farbenfrohes und ursprüngliches entgegensetzen möchte. Springtime. Aus einer Zeit, als der Pop noch jung war, kaum ein Fan älter wie 20 und kein Musiker älter als 25 war. Der Herbst 1971 war wirklich eine Blütezeit als Schnappschuss der letzten 30 Jahre. Ich dachte immer, das das mit meinen persönlichen Assoziationen zusammenhängt. Vor kurzem war eine zweistündige Radiosendung, die sonst aktuelle Themen an Musik behandelt in Hessen (schwarz weiß). Es wurden die Vorweihnachts-Langspielplatten untersucht, die am Ende des Jahres herauskamen. Die meisten Jahre wurden nicht so gut bewertet. Außer 1971: Chicago ist in der Hitparade mit 4 Boxes Set, Elton John "Madman Across the Water" erblickt das Licht der Welt, Pink Floyd setzt mit "Meddle" das vielleicht letzte beeindruckende Werk in die Welt, bevor das mystische Feuer (leider mit "Dark Side of the Moon" eingeleitet) um die Gruppe langsam erlosch. Und nicht zuletzt Led Zeppelin IV kommt ins Weihnachtsgeschäft mit "Stairway to Heaven" und dem mystischen Cover des alten Mannes mit der Lampe. Those were the days ...

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